9 No-Gos im Vorstellungsgespräch

Beim Bewerbungsgespräch will man möglichst keine Fehler machen. Doch das ist gar nicht so einfach. Damit du alle von dir beeindruckst, solltest du diese neun Dinge beachten.

No-Go Nr. 1: Unvorbereitet sein

Ein Vorstellungsgespräch erfordert Aufwand, ähnlich wie eine Klausur, für die man lernt. Wenn du deinem Gegenüber nichts über dich oder über den Grund deiner Bewerbung erzählen kannst, kommt das nicht gut an. Daher solltest du dir im Voraus die Zeit nehmen, dich mit deinem Lebenslauf und dem Unternehmen zu beschäftigen. Stelle dir dazu folgende Fragen:

  • Warum habe ich mich auf diese Stelle beworben?
  • Was gefällt mir an der Firma?
  • Was reizt mich an der beschriebenen Tätigkeit dort?
  • Was hoffe ich zu lernen?
  • Welche Erfahrungen habe ich bisher gemacht, die ich im Unternehmen einbringen kann? (Nebenjobs, Rolle in der Familie, ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen etc.)
  • Was kann ich gut und wo könnte ich mich noch verbessern?
  • Was sind meine Lieblingsfächer? Welche Fächer mag ich gar nicht?
  • Welche Hobbys habe ich?
  • Welche Sportarten übe ich aus und seit wann?
  • Spiele ich ein Instrument und wenn ja welches?

No-Go Nr. 2: Unpünktlichkeit

Bus verpasst, verschlafen oder das richtige Gebäude nicht gefunden? – Unpünktlichkeit ist bei Bewerbungsgesprächen ein absolutes No-Go. Daher solltest du dir genügend Zeit für den Weg dorthin nehmen. Am besten planst du ein, eine halbe Stunde früher vor Ort zu sein. Dann musst du dich nicht abhetzen und bist beim Termin ganz entspannt.

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Tipp: Wenn du richtig gut vorbereitet sein willst, läufst oder fährst du den Weg vorher einmal ab. Dann weißt du, wo du umsteigen, einen Umweg nehmen oder eventuell mehr Zeit einplanen musst.

No-Go Nr. 4: Overdressing oder Underdressing

Wenn es um das perfekte Outfit für ein Vorstellungsgespräch geht, gibt es verschiedene Meinungen. Hier einige Tipps, wie du für dich die beste Kleidung auswählst:

  1. Sieh dir die Webseite des Unternehmens und speziell die Seite mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Tragen sie eher Alltagskleidung oder Jacketts, Blusen und Hemden? Daran solltest du dich bei deiner Kleiderwahl orientieren.
  2. Überlege dir, was du z. B. zum Geburtstag der Großeltern oder an Weihnachten anziehen würdest. Ungefähr so schick sollte auch dein Outfit für ein Vorstellungsgespräch sein.
  3. Kontrolliere vorher, ob die Kleidung sauber, flecken- und faltenfrei ist.
  4. Wähle ein Outfit, in dem du dich wohlfühlst und das dir gut passt. Nichts ist schlimmer, als wenn man im Vorstellungsgespräch ständig das Oberteil zurechtzupfen muss oder die Hose am Bund kneift.

No-Go Nr. 5: Fehler nicht zugeben können

„Schwächen habe ich eigentlich keine.“ – Unsinn! Jeder macht mal Fehler, das ist nur menschlich. Daher solltest du mit deinen Schwächen offen umgehen. Gib ruhig zu, wenn du etwas nicht so gut kannst oder mal etwas in der Schule hast schleifen lassen. Überlege dir vorab, was du aus den Fehlern für dich gelernt hast und wie du in Zukunft daran arbeiten möchtest. Das kommt besser an, als wenn man zu perfekt rüberkommen möchte.

No-Go Nr. 6: Keine Fragen stellen

Meist wirst du am Ende eines Bewerbungsgesprächs gefragt, ob dir noch etwas unklar ist. Dafür kannst du dir vorab ein paar Fragen zurechtlegen. Ein paar Beispiele findest du hier:

  • Wie wird mein Arbeitsalltag im Unternehmen aussehen?
  • Können Sie mir einen typischen Arbeitstag beschreiben?
  • Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden mit mir zusammenarbeiten?
  • Gibt es die Möglichkeit, während meiner Zeit auch in andere Arbeitsbereiche hineinzuschnuppern?

Fragen wie, „Seit wann gibt es das Unternehmen schon?“, die sich mit einem Blick auf die Webseite beantworten lassen, solltest du vermeiden. Das zeugt von schlechter Vorbereitung und kommt nicht gut an. Auch nach dem Gehalt anderer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Aufstiegschancen solltest du dich an dieser Stelle lieber nicht erkundigen.

No-Go Nr. 7: Zu schnell reden

Jeder ist aufgeregt vor Vorstellungsgesprächen. Manchmal plappert man ungebremst drauflos, damit bloß keine Stille entsteht. Versuche durch bewusstes Atmen etwas Ruhe in dein Erzähltempo zu bringen. Dein Gegenüber hat sich die Zeit genommen, um dich kennenzulernen. Du hast also keinen Druck. Wenn du dir bei etwas nicht sicher bist, sage ruhig, dass du über diese Frage kurz nachdenken musst. Das versteht jeder. So hast du die Gelegenheit, deine Gedanken zu sortieren.

No-Go Nr. 3: Flunkern

„Ich kann sehr gut mit Zahlen umgehen.“ – „Aber auf deinem Zeugnis steht, dass du nur eine Vier in Mathe hast. Wie geht das denn?“ – Ups! Bei Schulnoten oder Berufserfahrungen zu mogeln, kommt bei Arbeitgebern gar nicht gut an. Spätestens, wenn du im Unternehmen beginnst, fliegt die Lüge schnell auf. Sei stattdessen ehrlich und versuche nicht, deinen Lebenslauf mit Schummeleien aufzupolieren.

No-Go Nr. 8: Ins Wort fallen

Auch wenn du bereits weißt, worauf dein Gegenüber hinauswill – lasse sie oder ihn ausreden. Arbeitgeber mögen es gar nicht, wenn du ihnen ständig ins Wort fällst. Das ist unhöflich und wirkt vorlaut. Warte also ab, bis die andere Person ihre Frage gestellt oder ihren Satz beendet hat. Dann kann dir dein Gegenüber auch konzentrierter zuhören, als wenn du sie oder ihn unterbrichst.

No-Go Nr. 9: Fehlender Blickkontakt

Wer seiner Gesprächspartnerin oder seinem Gesprächspartner nicht in die Augen schaut, wirkt unsicher. Daher solltest du immer wieder den Blickkontakt suchen. Schaue nicht auf den Boden, deine Hände oder aus dem Fenster. Wenn du mit zwei Personen sprichst, schaue sie abwechselnd an, während du etwas erzählst. Dadurch wirkst du offen und kommunikativ.

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