Hausaufgaben machen: Was hilft gegen schlechte Stimmung?

Viele Kinder empfinden Hausaufgaben als lästig. Und in der Pubertät werden sie zur richtigen Qual. Mit diesen 6 Tipps können Sie dem Hausaufgabenfrust Ihres Kindes entgegenwirken.

Tipp 1: Lassen Sie Ihr Kind selbst entscheiden!

Fühlen sich Kinder gezwungen, zu einer bestimmten Zeit die Hausaufgaben zu erledigen, kann das den Frust vergrößern. Darf Ihr Kind den Zeitpunkt selbst bestimmen, fühlt es sich freier und weniger verpflichtet.

Ein paar Hinweise sollten beachtet werden:

  • Am Anfang der Woche stellt Ihr Kind einen Wochenplan auf, in dem neben Terminen für den Sportkurs oder die Musikprobe auch die Hausaufgabenzeit festgeschrieben sind.
  • Die Hausaufgabenzeit sollte nicht zu spät am Abend liegen.
  • Aufgaben dürfen nicht auf den nächsten Tag geschoben werden.

Der Wochenplan sorgt dafür, dass sich Ihr Kind nicht jeden Tag aufs Neue strukturieren muss und spart damit Zeit. Außerdem fördert er den Ehrgeiz und das Engagement, das zu schaffen, was es sich selbst vorgenommen hat.

Falls Ihr Kind allgemein Probleme hat, seinen Schul- und Lernalltag selbstständig zu organisieren, hilft die Lernbetreuung von sofatutor: Ein Lerncoach begleitet Ihr Kind durch den Schulalltag, koordiniert seine schulischen Termine, gibt wichtige Lerntipps und unterstützt bei der Vorbereitung für Tests und Klassenarbeiten.

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Tipp 2: Gestalten Sie die Hausaufgabenzeit angenehm!

Verbindet Ihr Kind Hausaufgaben z. B. mit schlechter Laune und langweiligem Herumsitzen, wird die Unlust verstärkt. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind seine Hausaufgaben in einer angenehmen Atmosphäre erledigen kann: Machen Sie die Lernumgebung gemütlich, verwöhnen Sie Ihr Kind z. B. mit einem Kakao, wenn es besonders viel zu tun hat.


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Tipp 3: Entfernen Sie alles, was ablenken könnte!

Wichtig ist jedoch auch, dass der Arbeitsplatz Ihres Kindes aufgeräumt, ruhig und übersichtlich ist. Nichts sollte es von der eigentlichen Aufgabe ablenken. Ablenkung würde die Hausaufgabenzeit unnötig verlängern. Entfernen Sie somit alles vom Arbeitsplatz, was für die Hausaufgaben nicht gebraucht wird.

Tipp 4: Stellen Sie Hilfsmittel zur Verfügung!

Kommt Ihr Kind bei einer Aufgabe nicht weiter, kann das Stress auslösen. Passiert das regelmäßig, wird die Abneigung gegen die Hausaufgaben immer größer.
Somit ist es wichtig, dass Ihr Kind schnell Hilfe bekommt, um die Aufgaben lösen zu können.

Falls Sie selbst nicht weiterhelfen können, bietet sich z. B. der Hausaufgaben-Chat von sofatutor.com an. Hier kann Ihr Kind spezifische Fragen stellen. Lehrerinnen und Lehrern zeigen Ihrem Kind, wie es zur richtigen Lösung gelangt.

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Tipp 5: Seien Sie ein Vorbild!

Achten Sie darauf, dass Sie Ihrem Kind nicht vermitteln, dass alles, was z. B. mit der Arbeit zu tun hat, nervig, anstrengend und doof ist, sondern dass „Pflichtaufgaben“ auch Spaß machen können.

Tipp 6: Loben Sie Ihr Kind!

Lobende Worte nach getaner Arbeit motivieren Ihr Kind zum Weitermachen. Also loben Sie gerne, wenn Ihr Kind sich an die Hausaufgabenzeiten gehalten und konzentriert seine Aufgaben erledigt hat.

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