5 Strategien, um besser zu lernen

Du hast schon ganz gut raus, wie du am besten lernst? Wir zeigen dir fünf Strategien, die dich noch schneller und smarter lernen lassen.

Sprich mit dir selbst!

Du musst nicht wirklich laut mit dir selbst reden, damit würdest du vielleicht komische Blicke auf dich ziehen. Aber die Technik des „Selbst-Erklärens“ ist eine erfolgreiche Strategie, um Unklarheiten zu beseitigen und sich besser auf das Problem zu konzentrieren. Dabei stellst du dir während des Lernens Fragen, z. B. „Wie kann ich diese Mathe-Aufgabe am schnellsten lösen?“ oder „Welche Formel muss ich hierfür anwenden?“. Im Anschluss führst du dich selbst Schritt für Schritt durch den Lösungsweg und erklärst dir, warum dies der beste Weg ist, diese Frage richtig zu beantworten. Am Anfang kannst du dabei wirklich laut mit dir sprechen. Je geübter du bist, desto leiser und intuitiver wird diese Strategie dich beim Lernen begleiten.

Was bringt das? Du lernst durch das Selbst-Erklären, eine Information richtig zu verarbeiten und sie mit deinem bisherigen Wissen zu verknüpfen. Solltest du auf einen Stolperstein stoßen oder eine Frage selbst nicht beantworten können, weißt du konkret, was du noch einmal wiederholen musst.

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Gönne dir eine Pause!

Wenn du über Stunden wie festgewachsen auf deinem Schreibtischstuhl sitzt, lähmst du dein Gehirn. Das Stillsitzen fördert Langeweile, Lethargie und den inneren Drang, sich ablenken zu lassen. Nutze also die Pomodoro-Technik, z. B. mit der Webseite „Tomato-Timer“, um in Einheiten zu lernen. Dabei konzentrierst du dich für 25 Minuten auf eine Lerneinheit und machst im Anschluss fünf Minuten Pause. Danach geht es für 25 Minuten weiter. Während der Pause stehst du auf und bewegst dich durch den Raum oder gehst kurz vor die Tür oder auf den Balkon. Dein Blut kommt durch das Herumlaufen in Bewegung und kann den Sauerstoff besser durch deinen Körper und zum Gehirn transportieren.

Was bringt das? Wenn du dir beim Lernen regelmäßig eine Pause gönnst, kann dein Gehirn die neuen Informationen besser verarbeiten. Durch etwas Bewegung während der Unterbrechung sorgst du für eine bessere Sauerstoffversorgung im Gehirn. Das steigert deine Konzentration für die nächste Lerneinheit.

Mach’s dir selbst!

Um dich optimal auf einen Test, eine Klassenarbeit oder eine Prüfung vorzubereiten, solltest du selbst zum Lehrer bzw. zur Lehrerin werden. Überlege dir mögliche Fragen zum Thema. Formuliere die Antworten. Nun kannst du beides auf eine Karteikarte schreiben, wobei die Frage auf die eine Seite und die Antwort auf die Rückseite der Karte geschrieben wird. So kannst du dich z. B. unterwegs abfragen. Um dir das Bild der Antwortkarte besser einzuprägen und in der Prüfung leichter abrufen zu können, kannst du mit farbigen Stiften und Markierungen arbeiten.

Was bringt das? Du übst durch das Erstellen von eigenen Prüfungsfragen nicht nur die Antworten auf Fragen, sondern lernst, wie dein Lehrer bzw. deine Lehrerin zu denken. Wenn du die Prüfungsfragen zudem in Echtzeit durchgehst, wirst du mit einem sicheren Gefühl deine Tests und Klassenarbeiten meistern.

Stelle einen Plan auf!

Nicht nur zur Prüfungsvorbereitung solltest du dir einen gut organisierten Lernplan aufstellen. Auch im normalen Lernalltag solltest du neben der Schule Zeiten für das Wiederholen, die Hausaufgaben und die Gruppenübungen in der Woche verplanen. To-do-Listen helfen dir, den Überblick zu behalten. Plane die Zeiten großzügig, z. B. im Hausaufgabenheft, sodass du nicht ins Schwitzen gerätst, solltest du mal länger als gedacht brauchen.

Was bringt das? Dank eines regelmäßigen Lernplans vermeidest du es, in lernintensiven Zeiten gestresst zu sein. Du hast jederzeit im Blick, bis wann du was erledigen möchtest. Ein Plan hilft dir einfach, entspannt ans Lernen zu gehen.

Erkläre es jemand anderem!

Um den größten Lernerfolg zu erzielen, solltest du einer anderen Person etwas über dein Lernthema berichten. Im Idealfall ist es ein Mitschüler oder eine Mitschülerin, der oder die dir Fragen stellt und mit dem oder der du dich über das Thema austauschen kannst. Teilt euch dabei so auf, dass jede Person der anderen etwas beibringt. Dadurch wird dein Gedächtnis gestärkt und du verknüpfst ein positives Gefühl mit diesem Unterrichtsthema. Das wird deinen Erfolg in der Prüfung steigern.

Was bringt das? In der Wissenschaft nennt man das den „Protégé-Effekt“. Du neigst eher dazu, ein Thema im Vorfeld genauer vorzubereiten, es zu strukturieren und dich zu fokussieren, wenn du weißt, dass du es einer anderen Person erklären möchtest. Du bist motivierter, als wenn du alleine lernst und kannst dein eigenes Verständnis überprüfen.

Titelbild: © Lordn/shutterstock.com

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