Das Verliebtsein: Wann und in wen verliebt man sich?

Es ist das schönste Gefühl auf der Welt: das Verliebtsein. Aber was passiert eigentlich beim Verliebtsein? Und was entscheidet, in wen man sich verliebt?

Wenn man in jemanden verliebt ist, hat man ein komisches Kribbeln im Bauch. Das Herz klopft einem bis zum Hals, sobald sich die Person nähert. Man wird nervös und kriegt feuchte Hände. Vor lauter Aufregung bekommt man vielleicht keinen Ton heraus oder wird rot im Gesicht. Dabei will man nichts anderes, als ihm oder ihr gefallen. Ist die Person nicht in der Nähe, spukt sie die ganze Zeit im Kopf herum. Man kann sich nicht richtig konzentrieren, nicht schlafen und auch nicht richtig essen.


Das Verliebtsein


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In wen verliebt man sich?

Man verliebt sich in einen Menschen, wenn man ihn oder sie sympathisch und schön findet. Doch die Nase spielt beim Verliebtsein unbewusst eine übergeordnete Rolle. Jeder Mensch hat seinen eigenen individuellen Körpergeruch – ganz unabhängig von Deo und Parfüm. Ob und in wen man sich verliebt, hat viel mit dem Geruch des anderen zu tun. Man muss den anderen sprichwörtlich riechen können, damit man ihn oder sie toll findet.

Wann verliebt man sich?

Der Körper verliebter Menschen befindet sich in einem ähnlichen Zustand wie bei einer gefährlichen Situation. Er kann nur sehr schlecht zwischen beiden Situationen unterscheiden. Deswegen meinen Psychologen, dass man sich in einer aufregenden Situation leichter ineinander verliebt. Fährt man z. B. gemeinsam Achterbahn, überträgt man automatisch das durch die Achterbahn ausgelöste Kribbeln auf die Person, mit der man gerade zusammen ist.

Was passiert beim Verliebtsein?

Ist man verliebt, befindet sich der Körper in einem Ausnahmezustand: In einem bestimmten Bereich im Gehirn werden alle möglichen Botenstoffe ausgeschüttet, z. B. das Dopamin, das Adrenalin und das Oxytocin. Diese Hormone verwirren die Sinne.

Warum ist man aufgeregt, wenn man verliebt ist?

Das Adrenalin, ein Stresshormon, macht euphorisch und sorgt dafür, dass man kaum Schlaf braucht und sich trotzdem fit fühlt. Auch ist es dafür verantwortlich, dass das Herz schneller klopft und man sich nicht gut konzentrieren kann.


Das Verliebtsein: Achterbahn der Gefühle


Warum wird man rot, wenn man die eine Person sieht?

Sieht man etwas Aufregendes, also z. B. die Person, in die man verliebt ist, so wird dieses Bild an das Gehirn weitergeleitet. Anschließend schickt das Gehirn Signale an die Blutgefäße im Gesicht. Diese weiten sich, sodass mehr Blut hindurchfließt. Das Gesicht wird rot.

Warum kann man nur an die eine Person denken?

Verliebte haben zwar viele verschiedene Hormone im Blut, aber der Serotoninspiegel sinkt. Das heißt, das Glückshormon Serotonin wird weniger. Das ist der Grund, warum Verliebte regelrecht fixiert auf eine Person sind, als seien sie süchtig nach ihr.

Warum findet man die andere Person so toll?

Da beim Verliebtsein das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert wird, werden Glücksgefühle ausgelöst, sobald man die Person sieht oder riecht. Gleichzeitig werden die Areale im Gehirn gehemmt, die für Angst und Flucht zuständig sind, sodass man sozusagen „blind vor Liebe“ wird. Man nimmt die möglichen negativen Seiten des anderen nicht wahr, sondern sieht nur die guten.

Du siehst, das Verliebtsein hat viel mit Chemie zu tun. Schließlich muss sprichwörtlich die Chemie zwischen zwei Menschen stimmen, damit sie sich ineinander verlieben. Das klingt unromantischer, als es ist.

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Titelbild: © Akuma-Studio/shutterstock.com

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