Gewinnspiel und Rezension zum Film Das Tagebuch der Anne Frank

Das Tagebuch der Anne Frank kommt am 3. März 2016 in die deutschen Kinos. Wir verlosen 5 x 2 Kinokarten.

Das Tagebuch der Anne Frank Universal

„O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. Ich will den Menschen, die um mich herum leben und mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod“, schreibt Anne Frank am 5. April 1944 in ihr Tagebuch. Ihr Name wird weltbekannt – nach ihrem Tod. Und das Buch, das aus einem rot-weiß-kariertem Tagebuch, zwei vollgeschriebenen schwarzen Heften und einzelnen Zetteln entstand, zählt zur Weltliteratur. Auch im Jahr 2016 verliert die Geschichte von Anne Frank ihre Bedeutung und Aktualität nicht. Das zeigt der Spielfilm Das Tagebuch der Anne Frank von Hans Steinbichler, der am 3. März 2016 in die Kinos kommt.

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Ein ganz normales Mädchen

Anne (Lea van Acken) ist ein lebhaftes und fröhliches Mädchen mit vielen Verehrern und noch mehr Freundinnen, mit denen sie baden geht und ihren 13. Geburtstag feiert. Sie ist ein ganz normaler Teenager – vielleicht etwas frühreif, wie ihre große Schwester Margot (Stella Kunkat) findet, aber sonst unterscheidet sie sich kaum von Gleichaltrigen. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, träumt davon, berühmt zu werden, gerät öfter mit ihrer Mutter Edith (Martina Gedeck) aneinander und ist wütend darüber, dass sie nicht wie eine Erwachsene behandelt wird. Doch ihr 13. Geburtstag soll der letzte sein, den sie in Freiheit feiern darf und auch ihre Freundinnen soll sie bald nicht mehr sehen.

Willkommen im Hinterhaus

Das Tagebuch der Anne Frank Film 2016

© 2015 Zeitsprung Pictures,
AVE & Universal Pictures Productions

Seit der Besetzung der Niederlande durch die Deutschen verschlechtert sich die Situation für Juden in Amsterdam von Tag zu Tag – das bekommt auch Anne zu spüren. Als Margot einen Aufruf zur Deportation bekommt, zieht Familie Frank in das Hinterhaus des Firmensitzes von Otto Frank (Ulrich Noethen) in der Prinsengracht 263. Eingesperrt auf 50 Quadratmetern bleiben sie nicht lange zu viert. Kurze Zeit später kommen das Ehepaar van Daan (Andé Jung und Margarita Broich) mit ihrem Sohn Peter (Leonard Carow) und der Zahnarzt Albert Dussel (Arthur Klemt) hinzu. Auf engstem Raum und in ständiger Angst, entdeckt zu werden, versuchen die Acht, ein einigermaßen alltägliches Leben zu führen.

Die Freundin in der Fantasie

Das Tagebuch der Anne Frank Film 2016

© 2015 Zeitsprung Pictures,
AVE & Universal Pictures Productions

„Um nun die Vorstellung einer ersehnten Freundin meiner Fantasie noch zu steigern, will ich dieses Tagebuch die Freundin selbst sein lassen“, beschließt Anne. All das, was sie im Hinterhaus erlebt, das, was sie berührt, schreibt sie nieder: Sie ist zerrissen zwischen den zwei Annes – die fröhliche und ausgelassene Anne und die reine, tiefe und schöne Anne, die keiner kennt. Sie macht ihrem Ärger über die Mitbewohner Luft, die sie immer missverstehen. Sie beschreibt die Verliebtheit mit Peter van Daan, die verwirrten Gefühle zu ihren Eltern und die Angst, entdeckt und umgebracht zu werden. Und dann sind da noch die Bomber, die nachts über Amsterdam fliegen und die Hoffnung, dass der Krieg bald vorbei sein, dass es einen Ausweg geben wird.

Tiefes Porträt eines intelligenten Mädchens

Das Tagebuch der Anne Frank Film 2016

© 2015 Zeitsprung Pictures,
AVE & Universal Pictures Productions

In seinem Kinofilm Das Tagebuch der Anne Frank legt Regisseur Hans Steinbichler nach dem Drehbuch von Fred Breinersdorfer (Sophie Scholl – Die letzten Tage) den Fokus auf die subjektive Wahrnehmung der Anne Frank und ihren kritischen Blick auf sich selbst, ihr Umfeld und die politischen Ereignisse. So wird ein tiefes und berührendes Porträt eines intelligenten Mädchens gezeichnet, das auf engem Raum versucht, ihre Freiheit zu bewahren und erwachsen zu werden.

Dank der großartigen schauspielerischen Leistung von Lea van Acken (ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären für Kreuzwege auf der Berlinale 2014), die sehr authentisch die Hoffnung, Angst, Wut und Liebe einer Heranwachsenden verkörpert, und der modernen Sprache des Films, ist der Film besonders für gleichaltrige Schulklassen sehr zu empfehlen.

Das Tagebuch der Anne Frank ist ein durch und durch emotionaler Film, der gerade in einer Zeit, in der Themen wie Flucht und Vertreibung in Deutschland wieder stark in den Fokus rücken, enorm wichtig ist.

Der Film wurde mit dem FBW-Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichnet.

Gewinnspiel zum Film Das Tagebuch der Anne Frank

Das Tagebuch der Anne Frank Film 2016

© 2015 Universal Pictures Int.

Wir verlosen 5 x 2 Kinokarten für den Film Das Tagebuch der Anne Frank.

Schreiben Sie uns einfach in das Magazin-Kommentarfeld, warum Sie den Film Das Tagebuch der Anne Frank im Kino sehen möchten.

Teilnahmeschluss ist Montag, der 29. Februar 2016, um 24 Uhr. Die Gewinner oder Gewinnerinnen werden ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Der Gewinn kann nicht als Bargeld ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kinostart: 3. März 2016
Regie: Hans Steinbichler
Drehbuch: Fred Breinersdorfer
mit Lea van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen, Stella Kunkat u.v.m.
Hier finden Sie die Homepage zum Film.
Hier finden Sie die Facebook-Seite zum Film.
Filmpädagogisches Begleitmaterial zu Das Tagebuch der Anne Frank finden Sie hier.

Titelbild: © 2015 Zeitsprung Pictures, AVE & Universal Pictures Productions