Redewendung: Den Kürzeren ziehen

Wenn man sich nicht entscheiden kann, wer z.B. das größere Stück Kuchen bekommt, wer beim Spielen anfangen darf oder welchen der vorgeschlagenen Filme man schaut, dann gibt es verschiedene Praktiken, die Entscheidung zu erleichtern. Man kann eine Münze werfen, „Schere, Stein, Papier“ spielen oder macht von einem der unzähligen Abzählreime Gebrauch.
Früher hat man Holzstäbchen gezogen, um entschlussunfreudige Angelegenheiten zu entscheiden. Dabei hält man zwei unterschiedlich lange Streichhölzer in der geschlossenen Hand ‒ wer das Längere zieht, hat gewonnen. Damals hat man sogar rechtliche Fragen manchmal so entschieden und das Ergebnis wurde als Urteil Gottes gewertet. Zieht jemand also den Kürzeren, dann hat er verloren ‒ sprich, bekommt nicht das große Stück Kuchen, darf nicht mit Würfeln anfangen und auch sein Film wird nicht geschaut.

Warum wird manchmal „der Hund in der Pfanne verrückt”?

Warum ist man „eine beleidigte Leberwurst”, wenn man eingeschnappt ist?

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Warum sagt man zu jemandem: „Der hat dich aber ordentlich über den Tisch gezogen”?

Warum fühlt man sich manchmal „auf den Schlips getreten”?

„Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen?”

Jemandem einen Laufpass geben

Warum macht man jemandem den Hof?

Sich die Hörner abstoßen

Sich wie ein Schneekönig freuen

In den sauren Apfel beißen

Ein voller Bauch studiert nicht gern

Mit einem blauen Auge davonkommen

Titelbild: ©sofatutor

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