Redewendung: Die Arschkarte ziehen

Wenn man die Arschkarte gezogen hat, hat man Pech gehabt. Meistens muss man dann noch die Schadenfreude anderer ertragen, die nicht die Arschkarte gezogen haben. Aber woher kommt die Redewendung?

Der Ursprung dieser Redewendung liegt im Fußball begraben: 1970 wurden in der beliebten Ballsportart die Gelben und Roten Karten als Symbole für den Platzverweis oder eine Verwarnung eingeführt. Damals gab es noch nicht in jedem Haushalt einen Farbfernseher ‒ für heutige HD-Verhältnisse unvorstellbar. Wenn man dann ein Spiel zu Hause vor seinem Schwarz-Weiß-Fernseher schaute, war es natürlich schwierig zu erkennen, welche Karte der Schiri im Falle eines Fouls gezogen hat.

Um dem Abhilfe zu schaffen, bewahrte der Schiedsrichter die beiden Karten in unterschiedlichen Taschen auf ‒ die Gelbe in der Brusttasche und die Rote in der Tasche am Allerwertesten. Das hatte aber auch noch einen anderen Grund bzw. Vorteil, denn so konnte der Schiri selbst die Karten nicht vertauschen und versehentlich die falsche zücken.

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Warum wird manchmal „der Hund in der Pfanne verrückt”?
Warum ist man „eine beleidigte Leberwurst”, wenn man eingeschnappt ist?
Warum sagt man zu jemandem: „Der hat dich aber ordentlich über den Tisch gezogen”?
Warum fühlt man sich manchmal „auf den Schlips getreten”?
„Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen?”
Jemandem einen Laufpass geben
Warum macht man jemandem den Hof?
Sich die Hörner abstoßen
Sich wie ein Schneekönig freuen
In den sauren Apfel beißen
Ein voller Bauch studiert nicht gern
Mit einem blauen Auge davonkommen
Den Kürzeren ziehen
Das ist doch zum Mäusemelken!
Sich etwas aus den Fingern saugen
Wie bei Hempels unterm Sofa
Jetzt haben wir den Salat
Mein lieber Scholli
Ach du Grüne Neune
Alter Schwede
Bis in die Puppen
Danach kräht kein Hahn
Kalte Füße bekommen

Titelbild: ©sofatutor

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