Kinderschuhe im Sale: Fast wäre ich drauf reingefallen

Kaum ist der Sommer vorbei, locken Läden mit Rabatt-Zeichen. Eine gute Gelegenheit, für den nächsten Sommer Kinderschuhe zu kaufen – oder auch nicht.

Da ist es wieder, das kleine Sale-Teufelchen. „Jetzt könntest du super Schnäppchen machen! Guck mal, diese Kindersandalen in Größe 33, die passen der Jüngsten nächsten Sommer!“, flüstert es mir zu, und zwingt mich, meinen Blick auf das Paar bildschöner Markenschuhe zu werfen. Sie sind von 69 Euro auf den Einkaufspreis reduziert. „Lass die Finger davon! Wer weiß, welche Schuhgröße die Jüngste kommenden Frühsommer hat!“, mahnt mich mein Sale-Engelchen. Das Engelchen meint es nur gut mit mir. Es spricht aus jahrelanger Erfahrung.

Kinderfüße wachsen über Nacht

Es ist nämlich so: Kinderfüße und Beine haben ausgesprochen mysteriöse Wachstumsphasen. Nachdem monatelang Schuhe in Größe 31 gepasst haben, wacht man eines Morgens auf und das Kind steht mit schmerzverzerrtem Gesicht im Flur. Es zeigt auf seine Füße und sagt: „Mama, die Schuhe drücken.“ Waaas? Heute? Sandalen in passender Größe im Herbst zu kaufen, ist also Quatsch. Halbschuhe in Größe 32, oder gleich in 33, dann passen sie wenigstens eine Weile, das wär’s jetzt!

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Was nicht passt, passt nicht

Ja, es wäre praktisch, wenn man die passenden Schuhe schon da hätte. Am besten wäre es, wenn man sie bereits auf Vorrat als Schnäppchen im letzten Schlussverkauf gekauft hätte, oder? Klingt total schlüssig, ich weiß. Das Problem ist nur, dass man todsicher war, dass Größe 32 erst im Winter fällig sein wird, während im Herbst dann Halbschuhe in 31 passen würden. Und dass deswegen die richtig guten schneefesten, atmungsaktiven Winterstiefel in Größe 32 im Keller parat stehen. Ich meine, bei dem Kauf konnte doch im vergangenen Winterschlussverkauf fast nichts schiefgehen, da trug da Kind ja noch Größe 30, und – naja, Sie ahnen es, irgendwie geht die Rechnung nicht auf.

Passt zwar – gefällt dem Kind aber nicht

Das tut sie nie. Das sieht man an den sorgsam im Keller gehorteten langen Hosen Größe 140. Sie hätten dem Sohn im Sommer gepasst. Da brauchte er aber kurze Hosen in dieser Größe. Im Winter hingegen wäre 146 dran. Die langärmligen Shirts, die die Verwandtschaft uns von deren Sohn schickte, hätten im Sommer perfekt gepasst. Und wenn die Sachen dann mal passen, gefallen sie den Kindern aber nicht – aus Gründen, die für Eltern nicht nachvollziehbar, aber zu respektieren sind.

Die Lösung: Weiterverschenken!

Klingt doof? Ist es auch. Deswegen verkneife ich mir mittlerweile die Vorratshaltung von Schuhen und Hosen. Nee, liebes Sale-Teufelchen, du kriegst mich nicht. Denn das Ende vom Lied ist, dass wir ungetragene Schuhe und neuwertige Kleidung verschenken. An Freunde und Bekannte, die glauben, dass die guten Halbschuhe und langen Hosen im kommenden Herbst ihrem Nachwuchs passen werden. Anfänger!


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Titelbild: © Aleph Studio/shutterstock.com

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