Redewendung: Den Kopf in den Sand stecken

Ohje, es steht eine fiese Mathearbeit an, du hast zu wenig gelernt und überhaupt ist Mathe ja eh ein … Dennoch sagt man sich immer wieder, bzw. bekommt man gesagt: Nicht „den Kopf in den Sand stecken“.
Würde man seinen Kopf wirklich in den Sand stecken, was niemandem zu empfehlen ist, dann kann sich jeder zusammenreimen, was passiert: Man sieht zunächst nichts mehr ‒ und viel abwegiger als diese banale Schlussfolgerung ist die Erklärung dieser Redewendung auch nicht.

Steckt man seinen Kopf, sinnbildlich gesprochen, in den Sand, weicht man Problemen aus, versucht Gefahren zu verdrängen und die Realität zu ignorieren.
Dem afrikanischen Vogel Strauß wird aber nicht nur sinnbildlich nachgesagt, dass er bei drohender Gefahr seinen Kopf in den Sand steckt, ganz nach dem Motto: „Sehe ich die Gefahr nicht mehr, ist sie auch nicht mehr da“. Ok, die Natur hält schon viele wunderbare, wie wundersame Strategien bereit, die das Überleben vieler Arten ermöglichen, aber so dumm kann sich ja nun wirklich kein Lebewesen anstellen, nur weil es selbst die Gefahr nicht mehr sieht, davon verschont zu werden. Eure Mathearbeit rennt ja auch nicht weg, wenn ihr davor die Augen verschließt. Mit dem Verhalten, welches dem Strauß da nachgesagt wird, würde seine Art sicher nicht mehr existieren. Der Strauß kann aber auf ganz andere Überlebenstaktiken zurückgreifen: Auf Grund seiner muskulösen Beine kann er richtig schnell laufen und ist zudem auch recht angriffslustig. Vor allem seine Zehen mit den kräftigen Krallen können Feinden schwere Verletzungen zufügen. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, legen sich Stauße bei drohender Gefahr eher flach auf den Boden, um so vom Gras umgeben, nicht mehr sichtbar zu sein.

Warum wird manchmal „der Hund in der Pfanne verrückt”?

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Titelbild: ©sofatutor

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