Drei Kreuze machen

Freitagmittag: Die Schulglocke schrillt zur Doppelmathestunde. Die ganze Woche hat bereits die Sonne durch die Schulfenster gestrahlt und die Zimmer auf gefühlte 40 Grad hochgeheizt. Ben schlägt müde sein Buch auf und sagt zu seinem Banknachbarn Max: „Boah, ich mach’ drei Kreuze, wenn die Woche vorbei ist und wir endlich Wochenende haben.“

Die berühmten drei Kreuze hat sicher jeder schon einmal sprichwörtlich in den Mund genommen ‒ doch was ist eigentlich die ursprüngliche Bedeutung vom „drei Kreuze machen“? Dieser Brauch kommt aus dem katholischen Glauben und ist bis heute gängig. Wenn Katholiken einer brenzligen Situation unbeschadet und ohne schlimme Folgen entkommen, sprechen sie ein Dankesgebet, bei dem sie sich bekreuzigen. Dabei führen sie ihre Hand erst zur Stirn, dann Richtung Brustkorb und berühren zuerst die linke und dann die rechte Brusthälfte.
Auch wenn man nicht gläubig ist, macht man gern mal gedanklich drei Kreuze, wenn man etwas abhaken kann und froh ist, eine unangenehme Situation überstanden zu haben.

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Titelbild: © sofatutor

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